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Informationen zum Konzert am 23. April 2005
20 Uhr in der Stadtkirche Geislingen:

Leopold Anton Kozeluch (1747 – 1818):

Moisè in Egitto (Mose in Ägypten)
Oratorium 1787

SÜDDEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

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Über die
Komponisten und

Werke

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Solisten,
Orchester
und Leitung

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Karten-
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und Preise

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Wegbeschreibung
zur Stadtkirche
Geislingen

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Geislinger Singkreis e.V.

 

Leopold Anton Kozeluch (1747-1818): Moisè in Egitto

Mose in Ägytpen oder die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei

Leopold Kozeluch, ein böhmischer Zeitgenosse Haydns und Mozarts, ist heute kaum mehr bekannt, obwohl er zu Lebzeiten ein außerordentlich beliebter und erfolgreicher Komponist war. Er stammte aus einer musikalischen böhmischen Familie. Zuerst studierte er Jura, später Musik. Mit 31 Jahren kam er nach Wien und machte sich dort innerhalb kurzer Zeit einen Namen als Klaviervirtuose und war gefragter Lehrer in Adelskreisen. Sein hervorragender Ruf verbreitet sich rasch über Wien hinaus, dass ihn 1781 der Salzburger Erzbischof als Nachfolger für Mozart zum Hoforganisten zu gewinnen suchte. Er konnte es sich aber leisten, diese Position abzulehnen.
1792 wurde ihm von Kaiser Franz II. die hochdotierte und angesehene Position als Kammer-Kapellmeister und Hofkomponist zuerkannt.

Das Oratorium "Mose in Ägypten" komponierte er im Auftrag der Wiener Tonkünstlersozietät. Dass er dafür ein italienisches Libretto auswählte war kein Sonderfall. Das italienische Oratorium hatte am Wiener Kaiserhof eine lange Tradition.
Die Uraufführung erfolgte im K.u.k. Nationaltheater am 22.12.1787. Es gab einige Wiederholungsaufführungen u.a. in Berlin und Leipzig.

Die Handlung erzählt nicht den Auszug der Israeliten aus Ägypten, sondern hält eine Szene fest unmittelbar vor dem Aufbruch. Es geht um eine Auseinandersetzung von vier Personen – Mose und sein jüngerer Bruder Aaron (der auf Grund seiner Jugend von einem Sopran gesungen wird) auf der einen Seite, auf der anderen Seite der Pharao und dessen Tochter Merime, die Mose großgezogen hatte, als deren Gegenspieler.
Nachdem Mose die Bereitschaft, bekundet sein Volk in die Freiheit zu führen, versucht Prinzessin Merime ihn aus mütterlichen Gefühlen heraus mit allen Mitteln umzustimmen, fügt sich aber am Ende zerknirscht in die unvermeidliche Trennung. Der Pharao wird als überheblicher und rachsüchtiger Tyrann dargestellt, der sein gegebenes Versprechen immer wieder hinauszögern will und vor allem die Existenz des mächtigen Gottes der Israeliten leugnet. Erst nach einem mächtigen Sturm als Strafe Gottes, gibt er seinen Widerstand auf. Mose und Aaron versuchen zusammen sowohl Merime, als auch den Pharao davon zu überzeugen, dass sie den Willen Gottes ausführen und fordern vom ägyptischen Herrscher und seiner Tochter die Anerkennung der Allmacht ihres Gottes.
Der Chor mimt das unterdrückte Volk der Israeliten und übernimmt die Beschreibung des Sturmes. Mit einer Lobhymne auf die Macht und Herrlichkeit Gottes beschließt er auch das Werk.

Musikalisch ist das Werk auf der Höhe seiner Zeit. Dramatisch inszeniert wie eine Oper verlangt es von den Akteuren ein Höchstmaß an Technik und Musikalität. So erinnert Merimes Verzweiflungsarie in vielem an die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Alle Rezitative werden vom Orchester begleitet und gewinnen dadurch an Dramatik, ein Novum, das selbst bei Mozart nicht die Regel war.

Solisten, Instrumentarium und Leitung

  • Merime (Sopran): Monika Mauch
  • Aaron (Sopran): Mechthild Bach
  • Mose (Tenor): Gerhard Nennemann
  • Pharao (Bass): Wolf Matthias Friedrich
  • Ansbacher Kammerorchester
  • Bläserensemble
  • Chor: Geislinger Singkreis
  • Leitung: KMD Gerhard Klumpp
  • E-Mail: gerhard.klumpp@gmx.de

 

Kartenvorverkauf und Preise 
Karten im Vorverkauf über die Chormitglieder sowie bei
  • Buchhandlung Ziegler, Hauptstr.2 in Geislingen
    Tel.: 07331/41752

Preise an der Abendkasse:

Kategorie: unsichtbar.gif (73 Byte) 1 2 3 4 5 nicht nummeriert
Preis in EUR 23 21 19 17 15 10
  • Ermäßigung im Vorverkauf: EUR 2
  • Ermäßigung für Schüler, Studenten (alle Kategorien): EUR 3,50

 

 
Wegbeschreibung zur
Stadtkirche Geislingen

Anfahrt aus Richtung Göppingen:

  • B10 von Göppingen Richtung Geislingen

  • Ab Ortseingang Geislingen: B10 folgen Richtung Ulm

  • Nach ca. 2 km passiert die B10 die Fa. WMF mit Fischhalle (rechts der B10). Folgen Sie der B10 weiter und passieren Sie die nächsten 3 Ampelkreuzungen.

  • Die Stadtkirche befindet sich 100m nach der dritten Ampelkreuzung auf der linken Seite. Parkmöglichkeiten im Parkhaus "In der MAG" auf der linken Seite. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten des Parkhauses, wenn sie nach dem Konzert weitere Aktivitäten in Geislingen planen.

Anfahrt aus Richtung Ulm:

  • B10 von Ulm in Richtung Geislingen

  • Ab Ortseingang Geislingen: B10 folgen in Richtung Göppingen.

  • B10 passiert das Parkhaus "In der MAG" (rechts der B10). Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten des Parkhauses, wenn sie nach dem Konzert weitere Aktivitäten in Geislingen planen.

  • Die Stadtkirche befindet sich unmittelbar hinter dem Parkhaus, ebenfalls auf der rechten Seite der B10.

Der Geislinger Singkreis e.V. freut sich auf Ihren Besuch des Konzerts!

 

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